Der Kapitalismus als Krise

Der Kapitalismus als Krise

Autor: Friedrich Voßkühler

 

Der Kapitalismus als Krise. Über die spätmoderne Singularisierung der Subjekte und die Zerstörung der Vernunft. Eine marxistische Abhandlung

 

Das Buch behandelt den Kapitalismus unter dem Aspekt einer tief gehenden Bewusstseins- und Wirklichkeitskrise. Diese Krise zeigt sich z.B. darin, dass keine breite Arbeiterbewegung mehr dem Kapitalismus entgegen tritt und der „Gesamtarbeiter“ in viele Fraktionen auseinander gebrochen ist. Es kommt hinzu, dass die kapitalistische Produktionsweise ihre Macht bis ins Innere der Menschen hinein ausübt. Die spätmoderne Singularisierung der Subjekte steht in dieser Hinsicht an vorderster Stelle. Sie erledigt im Dienst des Kapitalismus als „Kult“ die Zerstörung der Vernunft. Das Buch setzt letzterer das Konzept Gramscis und Lefebvres entgegen, ausgehend von den an den Rand gedrängten radikalen Bedürfnissen der Menschen, den „Residuen“, ein den Gesamtarbeiter vereinendes Bewusstsein zu rekonstruieren. Dabei vertritt es die Ansicht, dass „soziale Ökologie“ und Marxismus zu einem fruchtbaren Zusammenwirken kommen sollten. Die Anzahl der Autoren, auf die Bezug genommen wird, ist vielfältig. Zu nennen sind Marx,  Trotzki, Gramsci und Lefebvre, aber auch Bookchin, Foucault, Lacan und Butler. Auch Nietzsche und Kierkegaard kommen zu Wort. Der Autor ist kommunistischer Philosoph, der es für nötig hält, Reckwitz, den Postfundationalisten  und den Vertretern der dritten Generation der Frankfurter Schule (z.B. Menke) mit den Mitteln marxistischer Kritik zu begegnen.

Autoren

Warenkorb