Der Mangroven Verlag trauert

Der Mangroven Verlag ist tief betroffen und erschüttert von der Nachricht, dass unser hoch geschätzter Autor und Freund Werner Seppmann nicht mehr unter uns weilt. Er war für den Verlag eine wichtige Stütze und stand uns seit der Gründung des Verlages unaufhörlich mit Rat und Tat zur Seite. Sein Tod reißt eine nicht verschließbare Lücke. Er wird uns sehr fehlen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.

 

 

Lieber Werner,

Die Aufgaben, die Du mir aufgetragen hast,
habe ich nicht vergessen und ich werde unser Projekt weiterführen
in Deinem Sinne und mit Dir im Herzen.
Ich  trauere.
Um den Autoren, den marxistischen Soziologen,
aber besonders um den Freund, den ich verloren habe.

Mahboob Hassan

  • Michael Wengraf in den Mitteilungen der Alfred Klahr Gesellschaft , Wien

    Am 12. Mai dieses Jahres verstarb Werner Seppmann. Sein Ableben ist ein großer Verlust für die marxistische Philosophie bzw. Soziologie, ja für das Denken im deutschen Sprachraum überhaupt. In Anknüpfung an den marxistischen Denker Leo Kofler hat Seppmann es immer wieder auf einzigartige Weise verstanden, entscheidende Impulse zu geben. Ich selbst durfte z.B. sehr von

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  • Deutscher Freidenker Verband

    Wir trauern um unseren Genossen Dr. Werner Seppmann 17. August 1950 – 12. Mai 2021 Mit Werner verliert die Linke in Deutschland einen bedeutenden marxistischen Philosophen und Soziologen, der Deutsche Freidenker-Verband verliert ein profiliertes Mitglied seines Beirats. Sein Schaffen folgte dem Ziel, die Marx’sche Lehre als Instrument der gesellschaftlichen Erkenntnis, der Kapitalismuskritik und der sozialistischen

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  • Daniel Bratanovic in der jungen Welt vom 17.05.2021

    Unerbittlich der Sache verpflichtet Zum Tode des marxistischen Soziologen und Sozialphilosophen Werner Seppmann Das war so nicht abgemacht. Vor gerade einmal vier Wochen rief er an, seinen nächsten Aufsatz für die Thema-Seiten von junge Welt vorzustellen und abzusprechen, denn es galt, Georg Lukács im Juni zu dessen 50. Todestag zu würdigen; und einen Arbeitstitel hatte er auch

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  • Christoph Jünke in der SoZ Nr 6/21

    Werner Seppmann (1950–2021) Die Einsamkeit fundamentaler Kritik von Christoph Jünke* An dieser Stelle sollte ein Beitrag von Werner Seppmann stehen, in dem er die Grundzüge seiner Klassenanalyse darlegen wollte, wie sie zuletzt in der Broschüre Gibt es überhaupt noch eine Arbeiterklasse? dargelegt wurde. Dazu kam es nicht mehr, der Tod ging dazwischen. Das hat uns

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  • Arnold Schölzel in der UZ vom 28.05.2021

    Werner Seppmann, der am 12. Mai für viele seiner Genossen und Freunde überraschend starb, sprach selten über seinen Lebenslauf. Dabei war der für die alte Bundesrepublik durchaus außergewöhnlich – aber Persönliches hatte für ihn hintenanzustehen. Was für ihn einschloss, in politisch-theoretischen Auseinandersetzungen, wenn es um die Sache ging, auch sehr persönlich zu polemisieren. Die Sache, das war

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