Autor: Glenn Eric Andre Diesen Der Ukraine-Krieg und die eurasische Weltordnung Dieses prägnante Buch befasst sich mit dem Niedergang der liberalen Hegemonie, weist jedoch sofort darauf hin, dass sich die Welt momentan in einer Phase des Interregnums befindet und sich eine multipolare Weltordnung nach dem westfälischen Modell noch nicht komplett durchsetzen konnte. Vielmehr istWEITERLESEN
Autoren: Thomas Metscher Diese Schrift behandelt die Entwicklung und den Zustand kultureller Verhältnisse unter den Bedingungen des Imperialismus. Zugrunde gelegt wird ein Imperialismusbegriff, der diesen als höchstentwickelte Form des kosmopolitischen Kapitalismus begreift. Er ist Begriff eines Weltzustands, der an das Denken von Marx, Engels und Lenin anschließt. Auf differenziertere Ausarbeitungen, die gerade aus neuererWEITERLESEN
Autor: Aziz Al-Azmeh Zeitgenössische Islambilder Seit einiger Zeit sucht ein neues Gespenst Europa heim: der Islam. Allzu oft stellen selbst wohlmeinende Liberale das moderne Wiederaufleben des Islam als eine neue „invasive Bedrohung“ dar – intolerant, mittelalterlich und barbarisch – die den Kommunismus als Hauptbedrohung für die westliche Zivilisation und Werte abgelöst hat. Für AzizWEITERLESEN
Lange ist es noch nicht her, dass auch in linken Diskussionen die Existenz einer Arbeiterklasse, bzw. ihre politische Relevanz bezweifelt wurde. Mit der Realität hatte diese Skepsis aber wenig zu tun: Zwar hat die Arbeiterklasse sich im Rahmen industriekapitalistischer Transformationen vielfältig verändert. Nicht nur verlaufen eklatante soziale Spaltungslinien durch die Belegschaften sondern auch die industriellenWEITERLESEN
Autor: Michael Löwy Feueralarm Als sich Walter Benjamin im Jahr 1940 auf der Flucht vor den Nazis in den Pyrenäen das Leben nahm, trug er ein Manuskript bei sich, das sich als einer der wichtigsten philosophischen und politischen Texte des 20. Jahrhunderts erweisen sollte: die Thesen „Über den Begriff der Geschichte“. Innerhalb des revolutionärenWEITERLESEN
Autor: Michael Wengraf Gemachte Furcht Türkenfurcht und antiosmanische Kriegspropaganda als konstituierende Momente neuzeitlicher europäischer Geschichte bilden die Urform aktueller Xenophobie und Kampfmythologie. Diese „gemachte“ Angst fußt auf einer langen, über Jahrhunderte geformten gesellschaftlichen Konstruktion von ungeheurer Tiefenwirkung. Sie steht an der Wiege der bis heute gültigen, wesentlich von Enea Silvio Piccolomini (alias Papst PiusWEITERLESEN