Samir Amin

Samir Amin

Samir Amin, geb. 1931, war von 1957 bis 1960 Mitarbeiter der ägyptischen Behörde für ökonomische Entwicklung, von 1960 bis 1963 Berater der Regierung Malis, danach Direktor des afrikanischen Instituts für ökonomische Entwicklung. Er leitete das Dritte-Welt-Forum in Dakkar und war Präsident des Weltforums für Alternativen. Bis zu seinem Tod 2018  hat er zahlreiche Beiträge und Schriften international veröffentlicht.

 

“Samir Amin war einer der wenigen marxistischen Ökonomen, der Brücken zwischen Afrika und Europa bauen half und der seine Theorie des »Altermondialismus« mit Leben füllte. Bereits in »Die Zukunft des Weltsystems«, sah er »die EU im Sturm«, wobei er deren Bilanz als Gemeinschaftsprojekt als unbestreitbar positiv würdigte. Doch er warnte: »Das Europa-Projekt wird die Herausforderungen, vor denen es steht (…), nur dann bewältigen, wenn es ein ernstzunehmendes Gesellschaftsprojekt hervorbringt, das den Problemen unserer Zeit gerecht wird«. Eines seiner Hauptanliegen bestand darin, »verstärkt wahrhaft demokratische Organisationsformen des internationalen Systems durchzusetzen, um die Wirtschaftsbeziehungen auf immer weniger ungleicher Basis umzugestalten«. ” (von der VSA Webseite).

 

Einige seiner Publikationen umfassen:

  • 2010, ‘Global History – a View from the South’ Oxford: Pambazuka Press [7]
  • 2011, ‘Maldevelopment – Anatomy of a Global Failure’ 2nd edition, Oxford: Pambazuka Press [8]
  • 2011, ‘Imperialism and Globalization’ : Monthly Review Press
  • 2013, ‘The Implosion of Contemporary Capitalism’ : Monthly Review Press [9]
  • 2016, ‘Russia and the Long Transition from Capitalism to Socialism’ : Monthly Review Press
  • 2018, ‘Modern Imperialism, Monopoly Finance Capital, and Marx’s Law of Value’ : Monthly Review Press

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